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Es werden Posts vom Mai, 2011 angezeigt.

Mädchenbesuch im Kinderheim Rafael

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Die ganze Woche wird fleissig geputzt, aufgeräumt und die Zimmer wunderschön dekoriert. „Abuela hier, Abuela dort, wir brauchen das und das zum Dekorieren. Komm, du musst schauen. Ist das schön so?“ etc. etc. Ich traue meine Augen kaum.Was ist den jetzt in die Jungs gefahren.? Der Grund ist, am Samstag kommen 20 Mädchen aus einem andere Heim zu Besuch. Alles klar! Die geschmückten Zimmer seht Ihr auf den Photos. Es wird Schweizer Kuchen gebacken (Lebkuchen), die Kinder nennen das immer Pan suizo. Am Samstag Morgen in aller Frühe stehen sie auf, es wird alles aus Stube und Esszimmer geräumt, der Boden wird gereinigt mit so viel Wasser, dass man zwischendurch zum Vergnügen ruhig mal auf dem Bauch durch die ganze Stube flitzen kann. Ei, ist das ein Vergnügen!! Im Anschluss wird auch noch die Stube dekoriert. Die Kinder haben Ideen mit einfachen Mittel zu basteln, sie machen das auch gern. Sie haben wirklich die ganze Woche grosse Ausdauer gezeigt. Ca. um 13.30 alles ist bereit. Nun aber noch schön…

Aktion "Container fürs Kinderheim II"

Wenn Thomas und Veronica nach Honduras auswandern, verschicken sie einen Container und wir dürfen einige Dinge mitsenden! Daher haben wir wieder eine aktuelle Wunschliste zusammen gestellt. Schaut doch nach, ob ihr das Eine oder Andere zu Hause habt: http://www.casagirasol.ch/images/container_wuensche.pdf

Ein Brief von Heidi Zwicky aus dem Kinderheim Rafael

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Hallo Ihr lieben alle in der Schweiz und in Deutschland.

Diese Woche sind Spital- und Arzt-Besuche angesagt. Am Montag musste ein Junge notfallmässig ins Spital. Die Vorgeschichte ist enorm! Wir sind in der Semana Santa mit dem Schreiben des Arztes ins Spital gegangen. Drei Stunden gewartet, dann wurde uns mitgeteilt ihr könnt wieder gehen - wir haben diese Woche keine Zeit! Am 2. Mai nächster Versuch. Sie wollten uns gar nicht erst rein lassen, nächster Termin 14. April. Nach langem betteln und bitten lassen sie uns dann doch rein. Aber dann der Hinweis: ihr seid hier am falschen Ort - ihr müsst an den Schalter 3. Oh-je, wo finden wir denn den? Wir suchen den Weg in diesem grossen Spital hier, dann stehen wir endlich in der Schlange. Als wir an der Reihe waren sagt man uns, ihr müsst an den Schalter 1. Dort wiederum schickte man uns zu Schalter 2. Da wird sicher vier mal nach Personalien gefragt und wir werden wieder an den Schalter 3 geschickt. Dort gibt’s den Termin, 21. September! Ic…

Punktesystem

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Punktesystem Am Montag führten wir ein neues Punktesystem ein. Es ist ein ähnliches System, mit dem ich in meiner Zeit im Therapiezentrum im Massnahmenvollzug gearbeitet habe. Wir bewerten die Kinder täglich auf einer Skala von eins bis fünf in vier Bereichen: Pünktlichkeit, Sauberkeit, Verhalten und Arbeitsbereitschaft. Nach 14Tagen wird abgerechnet. Das Ziel ist eine definierte Punktzahl. Der zweite Tag ist vorbei und ich bin überrascht, wie positiv die Kinder auf das Punktesystem reagieren. Denn die Gewinne ( “Premios” ) sind bescheiden. Es gibt vier Nivele, die ein Kind erreichen kann. Ein Nivel beinhaltet fast “nur” geschenkte Zeit zum Erlernen spezieler Dinge wie Reiten, Computerarbeit, Backen oder Musikunterricht. Mit grossen Augen starren mich die Kinder an, als ich ihnen vorrechne, wie viel sie verdienen können. Neben der geschenkten Zeit stolze 26 Lempiras in zwei Wochen. Diese können sie bei mir anlegen für etwas Grösseres oder in heiss geliebter Schleckware b…

Aktion Gebet 2012.

Allen Leuten, die unser Werk und die Kinder im kommenden Jahr im Gebet mittragen möchten, schenken wir eine Ausgabe des Herrnhuter Losungsbüchleins 2012 mit speziellen Gebetsanliegen fürs Casa Girasol und Casa Rafael. Meldet euch bei uns mit der aktuellen Adresse per mail an alexander@casagirasol.ch!

Muttertag und kaputte Hosen

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Liebe Blog-Leser
Nach drei Wochen Viva! Camp arbeite ich nun wieder im Rafael. Die Kinder haben sich sehr gefreut, als ich wieder zurück kam. Jeder wollte schneller sein mich zu umarmen . Waschen ist angesagt,es hat sich viel Schmutzwäsche gesammelt in 3 Wochen Aber leider hatte ich 1 1/2 Tage kein Wasser, also warten bis die Zisterne wieder gefüllt ist. Auch gibt’s viel zu nähen und zu flicken. Ich hab in meinem Leben noch nie so viel genäht und geflickt wie hier. Da eine defekte Jeans, dort eine Hose zu gross oder Reissverschluss defekt etc. Die Kinder wollen alle Ihre Hosen einnehmen so dass sie hauteng sitzen. So wollten 2 Jungs ihre Hosen selber nähen, Aber oh je, sie kommen mit ihren Hosen ein grosses Seiten stück schon weggeschnitten, wenn dann fertig genäht ist sitzt die Naht nicht am richtigen Ort, und die Hose ist viel zu eng. Ja das sind Lernsituationen für die Jungs. Wenn man etwas sagt, glauben sie es nicht. Heute kam noch die Coiffeuse. Ein Junge sitz auf dem Stuhl in der Mitte a…

Danke dem anonymen Spender!

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Heute durften wir 100.- Franken von einem anonymen Spender entgegen nehmen. An dieser Stelle möchten wir uns ganz herzlich dafür bedanken. Das ist eine liebe Geste und wir können den Beitrag sehr gut brauchen. An dieser Stelle sei allen Spendern, ob bekannt oder anonym, herzlichst gedankt!

Brief von Carlos

Carlos lebt bei uns im Kinderheim und hat uns folgenden Brief geschrieben, der uns sehr berührt hat:


Von Carlos fürs Casa Girasol:
Hallo. Ich heisse Carlos und diesen Brief schreibe ich um Danke zu sagen für alles, was Sie für uns machen. Und ich möchte ihnen auch sagen, dass, obwohl ich Sie nicht kenne, ich Sie sehr gern habe, so sehr wie meine Eltern. Denn Sie geben mir das, was meine Familie nicht gegeben hat!
Adios Carlos

Rückblick Lagerwoche in der Semana Santa 2011

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Unser Volontäre Michèle und Sandra haben das Viva! Camp an Ostern besucht und eine Lagerwoche mit Strassenkindern im Casa Girasol miterlebt. Dies ist ihr Bericht:
"Gespannt erwarten wir die 21 Kinder. Pünktlich um elf Uhr treffen dreizehn Mädchen und zehn Jungen im Casa Girasol ein. Wir sind ja flexibel und schnell sind zwei zusätzliche Matratzen in den Busen installiert.
Die Kinder sind offen und umarmen uns herzlich als wären wir schon alte Freunde. Wir lassen uns unsere Nervosität nicht anmerken und sind mit Namensanhänger verteilen, Busse zeigen und Infos für allerlei Dinge geben bereits mitten im Geschehen.
Energiegeladen stehen die Kinder, vor allem die Mädchen, um vier Uhr in der Früh auf, um zu duschen. Um viertel nach sechs erscheinen alle, fast pünktlich zum Aerobic mit Michèle. Viele klagen über Halsschmerzen, häufig reicht ein Traubenzucker zur Linderung. In der Freizeit sind die fünf Hängematten alle ausgelastet. Viele Kinder kennen sich bereits und die ersten "…