Was für ein Genuss einen heissen, duftenden Kaffee in der warmen Wohnung zu geniessen!!! Habt ihr euch schon mal überlegt, was für Arbeit dahinter steckt, für eine Tasse Kaffee? Nun sind im Rafael fleissige Hände bei der Kaffeeernte. Jetzt heisst es, all die roten Kaffeefrüchte ablesen. Das ist manchmal gar nicht so einfach, denn zum Teil sind die Sträucher recht hoch. Doch lassen sie sich recht gut biegen, damit man auch zu den obersten, schönsten Früchten gelangt.
Die eigentliche Kaffeebohne befindet sich in dieser roten Beere. Um das Fruchtfleisch von der Kaffeebohne zu trennen, benötigen wir eine Mühle. Jetzt ist etwas Fingerspitzengefühl gefragt. Nun heisst es all die roten Fruchthülsen heraus zu lesen, aber bitte ohne Kaffeebohne! Diese Fruchthülsen werden später zu den Kaffeepflanzen gestreut, sie dienen als Kompost und natürlichen Dünger.
All die Kaffeebohnen, die auf dem Wasser schwimmen sind unbrauchbar. Die guten Kaffeebohnen sind schwerer als das Wasser und sinken deshalb auf den Boden.
Nun ist ein sonniges Örtchen gefragt. Die Kaffeebohnen werden an der Sonne ein paar Tage getrocknet. Zwischendurch immer wieder wenden und vor Regen schützen. Am Abend hinein nehmen, am anderen Morgen wieder hinaus an die Sonne legen.
Für uns ist nun die Arbeit beendet. Die Bohne ist noch einmal von einer feinen Hülse umgeben, diese muss nun auch noch fort. Nachher wird er geröstet, um das Aroma zu verstärken und gemahlen. Abgepackt und schon ist er im Laden zum Kaufen bereit. Vielleicht ist dein nächster Kaffee aus Honduras... Geniesse den Kaffee, denn es steckt viel Arbeit dahinter!!!
Zusatz Vermerk: Unser Ertrag war ca. 200 Kilo Kaffee getrocknet, das ergibt 30-35000 Tassen Kaffee. Wir waren ca. 3 Wochen zu viert beschäftigt.
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