03.12.2017

Wahlen und Unruhen

Am Sonntag 26. November 2017 fanden die Präsidentschaftswahlen in Honduras statt. Nachdem zunächst alles normal verlief und die Opposition laut offiziellen Zahlen am gewinnen war, begannen plötzlich Systemausfälle die Auszählung zu behindern, bis schliesslich der amtierende Präsident wieder vorne lag. Dennoch wartet man seither über eine Woche auf die letzten (ausschlaggebenden) Zahlen. Die Bevölkerung ist aufgebraucht. Es wird von Wahlmanipulation gesprochen. Es gab  Demonstrationen, Ausschreitungen und leider auch Plünderungen und Chaos. Als Folge wurde eine Ausgangssperre verhängt (von 6 Uhr abends bis 6 Uhr morgens). Es brodelt, die Menschen sind entsetzt und fühlen sich übergangen.

Für uns bedeutet das zunächst eine grosse Behinderung für die Arbeit. Während im Kinderheim Diamante und im Casa Girasol mit den Mädchen von Las Flores alles ruhig und sicher abläuft, können wir die Kinderprogramme in den anderen Heimen momentan nicht realisieren. Wir hoffen aber auf eine baldige Besserung.

Es liegt nicht an uns, die Situation im Land zu bewerten und die Dinge sind generell zu konfus, um sich überhaupt eine objektive Meinung bilden zu können. Wir beten aber, dass das Volk die Ruhe bewahrt und letztlich derjenige Kandidat gewinnt, der auch vom Volk gewählt wurde. Das Land ist tief gespalten, was angesichts der grossen Not und herrschenden Ungerechtigkeit und Korruption nicht verwunderlich ist. Viele profitieren vom Staatsaparat, viele leiden darunter.

Wir befinden uns aber weiterhin in Sicherheit, auch wenn es natürlich einige Einschränkungen gibt.

21.11.2017

Künstlerisches Gestalten kann Lichtmomente begünstigen: Interview mit Kunsttherapeutin Johanna Mattula

Johanna Mattula war im Oktober 2017 Teilnehmerin des Viva! Camps. Sie half bei der Organisation und Durchführung von zwei viertägigen Camps für traumatisierte Mädchen und Strassenkinder mit Suchtproblemen.
Aufgrund ihrer Erfahrung als Kunsttherapeutin in der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie Kempten, im Allgäu, kann sie uns einen spannenden Einblick geben, wie kreatives Arbeiten Heilungsprozesse begünstigt. (hier das komplette Interview lesen).



20.11.2017

Massgeschneiderte Partnerschaften zwischen Casa Girasol und Firmen/Gemeinden



Casa Girasol steht kurz davor, eine Projektpartnerschaft mit einer bekannten Schweizer Firma einzugehen (Infos folgen). Die Idee ist spannend und könnte auch mit weiteren Partnern realisiert werden:
  • Eine Firma leistet einen einmaligen oder regelmässigen Sponsoringbetrag.
  • Es wird ein eigenes, neues Projekt definiert, für welches die Mittel konkret eingesetzt werden.
  • Die Dauer der Partnerschaft wird definiert.
  • Es wird angestrebt, ein nachhaltiges Projekt zu verwirklichen, dass im besten Fall nach Abschluss der Startphase selbstragend funktioniert (z.B. Lernwerkstätten)
  • Vorstellbar sind auch einmalige, grössere Projekte wie etwa der Ersatz vom Asbestdach im Kinderheim, die einen langristigen Nutzen bringen.
  • Es wird klar ersichtlich, welcher Nutzen aus dem Sponsoring entsteht. Die Erfolge sind messbar.
  • Die Firma (oder Gemeinde) kann über das Projekt informieren und Casa Girasol dadurch bekannter machen.
  • Die Firma kann den Sympathie-Effekt ihres sozialen Engagements für sich nutzen.
  • Eine Kirchgemeinde kann während eines längeren Zeitraums ein konkretes, eigenes Projekt fördern, mit einer Gemeindereise verbinden oder Voträge zum Projekt halten
Humanitäre Hilfe und Entwichlungshilfe können für beide Seiten, die Empfangende und die Gebende, von grossem Nutzen sein. Die bestehenden Netzwerke und der Erfahrungsautausch sind für beide Partner bereichernd.

Casa Girasol ist ein kleines Werk und deshalb sehr flexibel, um individuelle Lösungen anzubieten. Vieles ist möglich, wenn wir zusammensitzen und die Ideen und Bedürfnisse besprechen.

Alexander Blum, Gesamtleiter

19.11.2017

Unsere Überzeugung


Casa Girasol ist offiziell ein christliches Werk. Doch was bedeutet das? Welche Überzeugungen stehen hinter unserer Arbeit und welche Werte vertreten wir? Wie sieht Mission bei uns aus?

Johanna Mattula, Kunsttherapeutin aus Deutschland, hat als Volontärin vor Ort mitgearbeitet und beschreibt unsere Missionsbemühungen wie folgt:
 
"Es gefällt mir, dass es im Casa Girasol mehr um den gelebten Glauben der MitarbeiterInnen geht als um das Missionieren mit Worten. Die Biblischen Geschichten dienen nicht dazu, die Kinder umzukrempeln oder ihnen etwas überzustülpen, sondern ihnen zu zeigen, wie wertvoll und geliebt sie sind."

Auf unserer Webseite www.casagirasol.ch haben wir einige Informationen zu unserer Überzeugung zusammen gestellt. Du kannst diese hier lesen. 

 

16.11.2017

Das neue Infoblatt ist erschienen!

Regelmässig informieren wir in unserem Infoblatt über unser Engagement für Strassenkinder in Honduras. Soeben ist die neuste Ausgabe des Infoblatts erschienen. Lese darin Artikel wie:

- Lassen Sie uns gemeinsam die Welt retten!
- Interview: Künstlerisches Gestalten kann Lichtmomente begünstigen.
- Infos zum Wechsel bei der Programmleitung
- Ein Überblick über aktuelle Spendenanliegen
- Infos zu unseren Kinderprogrammen
- Portraits unserer Mitarbeiter
- Notunterkunft für ein ganzes Kinderheim

Jetzt lesen auf ISSUU

https://issuu.com/alexanderblum/docs/infoblatt_casa_girasol_12_2017_web

Konkrete Spendenanliegen in unserem Spendenshop

Wusstest du, dass wir ständig aktuell unsere Spenden-Anliegen auf unserer Webseite www.casagirasol.ch publizieren? In unserem Spendenshop findest du eine grosse Auswahl an konkreten Wünschen und kannst selbst bestimmen, für was wir deine Spende einsetzen dürfen. Egal, ob du den Kindern einen speziellen Ausflug spendieren möchtest oder ob du lieber einen Zustupf fürs Bastelmaterial gibst oder gar eine Kinderpatenschaft fürs Kinderheim Diamante übernehmen möchtest, bestimmt ist etwas für dich mit dabei.


Spenden sind eine gute Möglichkeit, um zu helfen. Aber vielleicht möchtest du lieber selbst vor Ort anpacken? Unter https://www.casagirasol.ch/kurzeinsatz/ findest du eine Übersicht über unsere Einsatzmöglichkeiten.

09.11.2017

Weil nur Gott Leben einhaucht: WhatsApp-Gebetsgruppe

Stellen Sie sich vor, Sie gewinnen heute ein neues Auto: teuer, gross und sportlich. Sie freuen sich riesig und können es kaum erwarten loszufahren. Sie steigen ein, drehen den Schlüssel und nichts tut sich. Sie stellen mit Schrecken fest: Der Tank ist leer! Das Auto kann noch so fantastisch sein, doch ohne Treibstoff kommt es nicht vom Fleck. Sie müssen zur Tankstelle gehen, Benzin besorgen und den Tank reichlich füllen, um dem Auto Leben einzuhauchen!

Ähnlich verhält es sich mit unserem Engagement für Strassenkinder. Wir haben tolle Mitarbeiter und sind fähig, die Kinder auf grossartige Weise zu betreuen. Doch letzten Endes sind unsere Mühen umsonst, wenn nicht Gott unsere Arbeit segnet.
Genauso wie das Auto den Treibstoff braucht, sind wir bei unserer Arbeit darauf angewiesen, dass der HERR Leben einhaucht.

Damit die Kinder Heilung erfahren, geliebt werden und echte Hoffnung entwickeln können, braucht es Gott. Denn die Wunden eines verstossenen, missbrauchten und misshandelten Kindes sind viel zu gross, als dass ein Mensch sie verbinden könnte.

Im Wissen darum, dass der Erfolg unserer Arbeit letzten Endes von Gott abhängt, möchten wir Sie einladen, die Kinder von Casa Girasol in Ihren Gebeten mitzutragen. Wir glauben an die Kraft des Gebetes und daran dass der HERR dort wirkt, wo Menschen im Raum geben.

Neu haben wir auf WhatsApp eine Gebetsgruppe gegründet, wo wir wöchentlich kurz von den Aktivitäten berichten und aktuelle Anliegen formulieren. Sie sind herzlich eingeladen, bei
der Gebetsgruppe mitzumachen.

Senden Sie einfach eine Nachricht auf WhatsApp an Alexander Blum (+504 33 39 55 43) und er wird Sie gerne der Gruppe hinzufügen.