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Es werden Posts vom September, 2012 angezeigt.

Newsletter September 2012

Im neuen Newsletter berichten wir von den Betten im Cannan und den Aktivitäten in Honduras.
http://ea.celnk.net/_ns.php?&nid=887453&npw=1360097bb5040c1e91a26786c

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https://www.facebook.com/pages/Casa-Girasol/291817803003?ref=ts

Kenia: Betten für die Weisenkinder im Cannan / Reisebericht Teil 2

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Ich bin also in Mombasa, Kenia (sieheReisebericht Teil 1).
An einem Tag brachte mich Zacharias an den Ort, wo die Betten hergestellt wurden. Keine grosse Fabrik, keine grossen Maschinen. Eine kleine Hütte irgendwo am Wegrand. Ein Zwei-Mann-Betrieb. Sie haben sich über meinen Besuch gefreut und mich in die Hütte eingeladen. Es war kaum Platz zum Umdrehen. (Habe aus Respekt kein Foto von innen gemacht.) Aussen stehen dann schon ein paar von unseren Betten. Nächste Woche sollen die Betten dann alle im Cannan stehen. Die „Mama“ vom Cannan war ein paar Tage in einem Kurs. Deswegen konnte ich sie erst später kennenlernen. Bei unserem Treffen sagte sie mir, wie dankbar und glücklich sie - vorallem auch für die Kinder - sei, das wir sie unterstützen. Ich soll allen Spendern herzlich danken.

Bei meinen nächsten Besuch bei den Kindern nahm ich Glace mit. Allerdings fragte ich vorher die „Mama“ um ihr Einverständnis. Ich wollte nicht mit leeren Händen zu den Kindern gehen, aber ich wollte au…

Kenia: Betten für die Weisenkinder im Cannan / Reisebericht Teil 1

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Alexander flog im März nach Mombasa in die Ferien. Dort lernte er Zacharias kennen, einen Strandverkäufer. Warum lernte Alexander gerade diesen Mann kennen und warum kam er gerade mit diesem Mann ins Gespräch. Ein Gespräch, das über das zwischen Strandverkäufer und Tourist gewöhnliche Gespräch weit hinweg ging. Wir sind sicher, hinter dieser Begegnung stand Gott. Zacharias hilft, Waisenkinder zu betreuen. Im Förderverein Casa Girasol wurde besprochen, wie wir den Kindern im Cannan helfen können. Zum einen unterstützen wir das Heim mit einem Betrag, damit sie Lebensmittel für die Kinder kaufen können, zum anderen wollten wir Volontäre nach Kenia senden und punktuell helfen.
Ein Bett ist für uns eine ganz normale Sache. Aber leider schlafen die 16 Kinder im Cannan auf fünf Matratzen. Das Zimmer ist durch eine Holzpatte unterteilt. Casa Girasol startete einen Aufruf: Betten fürs Cannan! Und es freute uns riesig, dass Gott diese Suche unterstützte und wir in kürzerer Zeit genug Geld zusa…

Fotos Kinderheim Rafael Honduras, Sommer 2012

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Honduras: Überraschung im Hospital Escuela

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Wieder einmal ein Besuch im Hospital Escuela mit einem Jungen. 4.45 morgens ging die Fahrt los, ein Nachbar fährt uns, da es um diese Zeit noch keinen Bus gibt. 5.30 waren wir bereits dort. Super so warten erst 10 Personen in der Ortopedia. Punkt 6 Uhr steht man in eine Reihe, aber aufgepasst, dass dir nicht alle vorne an stehen. Um diese Zeit hat es bereits ca. 50 Leute. Dann bekommt jeder den Arzt zugeteilt mit einer Nummer. Schön, wir sind die Nummer drei, dann geht’s wohl nicht so lang! Man nimmt wieder Platz, sofern es hat den unterdessen hat es ca. 100 Personen im Korridor. Nun ist warten angesagt. warten, warten und nochmals warten. Leute die nach halb sieben kommen werden wieder nach Hause geschickt. Das ist hart, kommen doch viele von weither.

In der Wartezeit läuft immer etwas, da kommt ein Blinder, der bettelt, eine Mutter für ihr Kind das krank ist, eine andere Frau kann ihre Medikamente nicht bezahlen etc. etc. Ist für mich immer schwierig, wo soll ich etwas geben und w…

Honduras: Projekt Abfall

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Wir erhielten den Auftrag, mit den Kindern etwas für das Dorf zu tun. Wir haben uns als Heim vorgenommen, jeweils am Dienstag zwei Arbeitsstunden dem Gemeindwohl zu widmen. An zwei Dienstagen waren wir auf den Strassen, um den Abfall aufzulesen. Wir teilten uns in drei Gruppen von jeweils fünf Kindern und ein bis zwei Erziehern auf. Innerhalb kurzer Zeit füllten wir sechs grosse Abfallsäcke mit Müll! 


An einem anderen Dienstag waren wir mit acht Machetten (Handsäbeln) zum Mähen in der Schule. Ziel ist es, das Ambiente zur verschönern und einen guten Eindruck zu hinterlassen.

Thomas Biaggi

Honduras, Kinderheim Rafael: Manualidades (Handarbeiten)

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Handarbeiten: Das ist etwas, das die meisten Jungs mögen. Sei es malen, sticken, Uhus machen aus Wollknäuel etc. Das Neuste ist Mützen häckeln. Ich hab mal eine Mustermütze gehäkelt und nun wollen viele eine Mütze häkeln, zwei- bis dreifarbig. Ich staune die Ausdauer, die die Jungs haben. Ein Junge hat schon zwei Stunden geübt und schafft es einfach nicht, aber er gibt nicht auf. Bis jetzt haben es zwei Jungen geschafft sich eine Mütze zu häkeln! Sie haben einen Riesen Spass daran.
Aus Honduras grüsst euch Heidi Zwicky

Honduras: Polizei im Kinderheim Rafael

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Heute war ein spezieller Tag im Rafael. Die Polizei besuchte uns und gab einen spannenden Einblick in ihre Arbeit. Sie erzählten vom Zwillingspaar "Drogen und Gewalt". Für unsere Jungs mit Suchthintergrund ein Thema, in dem sie sich auskennen. "Drogen verändern dich und lassen dich Dinge tun, die du sonst nicht tun würdest." Oft scho hätten sie Junge festnehmen müssen, die im Drogenrausch jemanden umgebracht hatten und es danach unter Tränen bereuten.

Ein weiteres Thema waren die Banden. "Es gibt keinen Ausweg für Bandenmitglieder. Wenn sie aussteigen, sind sie bald tot. Daher ist es wichtig, nie bei einer Bande mitzumachen. Bandemitglieder leben zudem gefährlich, es gibt fast keine, die über 30 Jahre alt sind." Auch Fanclubs von Fussballmanschaften würden immer gewalttätiger.
Ob das Leben als Polizist denn nicht gefährlich sei, wollten sie wissen. Die jungen Polizisten meinten nein, im Gegenteil, als Polizisten hätten sie mehr Mittel und Wege, sich zu we…