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Es werden Posts vom Juni, 2012 angezeigt.

Honduras: Wie gehts dem kranken Mami?

Vor einiger Zeit hab ich Euch berichtet vom Mami eines Jungen, der bei uns im Heim lebt. Das Mami ist krank und sieht fast nichts. Ich durfte diese Frau regelmässig finanziell unterstützen, teils auch mit eurer Mithilfe. Vielen dank Euch allen. Mit dem Geld konnte die Frau sich Medikamente kaufen und regelmässig in die Therapie gehen, denn sie kann nur mit einem Taxi zur Therapie, sonst hat sie keine Möglichkeit. Zu meiner Freude hat sich der Gesundheitszustand verbessert. Mit den Augen kann man leider nichts mehr erreichen, aber die Frau hat viel weniger Schmerzen, sie kann sogar mit Hilfe vom Sofa bis vor das Haus gehen. Auch kann sie wieder selber essen. Ich finde ihren Alltag nach wie vor traurig. Jedoch sie selber ist zufrieden und sagt immer wieder "Gott gibt mir die Kraft dazu". Regelmässig telefoniert sie mir und fragt nach, wie es mir geht.Das berührt mich immer wieder. Die 12-jährige Tochter schaut tagsüber ihrem Mami. Sie geht einkaufen, kocht, sorgt für Ordnu…

Honduras: Decken fürs Spital

Honduras: Heute haben wir im öffentlichen Spital in der Stadt Schlafsäcke und Decken an Eltern verteilt, deren Kinder im Spital liegen. Sie müssen wochenlang auf den Gängen des Spitals schlafen, auf dem Boden versteht sich. So können die Mamis und Papis besser bei ihren Kleinen sein.

Mit etwas Geld würden wir sofort ein Haus eröffnen, wo sie schlafen können... ;)
Vielleicht gelingt uns das ja eines Tages.

Honduras: Veränderungen

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Vielleicht kann ich die Veränderungen in den Jungs manchmal besser sehen als Thomas, der tagtäglich mit ihnen zusammenarbeitet. Regelmässig bin ich einmal wöchentlich dabei und sporadisch zusätzlich beim Sport.
11 der 15 Jungs sind fast seit 18 Monaten in Heim, drei davon sogar zwei Jahre. Es sind die kleinen Dinge, die mir auffallen.
Da ist zum Beispiel ein 16jähriger, der mir unsanft auf den Rücken klopft. Zwei Stunden später entschuldigt er sich jedoch während dem Fussballspiel.
Oder das Abschiedsfest von Therese: sie spendiert Würste, Salat, Kuchen und Getränke und die meisten bedanken sich mehrfach. Besonders die älteren Jungs finden auch öffenlich Worte des Dankes für Therese.


Beim Fussballspiel gehen sie (meist :-) ) anständig miteinander um und akzeptieren die Regeln, ohne dass einer davonläuft. Aus Individualisten beziehungsweise Egoisten sind Teamplayer geworden.
Viele haben in den letzten Monaten den Knopf aufgetan, das heisst zum Beispiel, dass sie lieber etwas ar…

Honduras: Mhhhh feine Pizza!

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Letzte Woche sind wir mit 20 Mädchen und unseren Jungs vom Rafael ins Casa Girasol gefahren. Die Kinder lieben Pizza über alles. So haben wir beschlossen mit ihnen Pizza zu backen. Das war ein Fest für die Kinder. Eine Gruppe von 6 Kindern half eifrig mit, die Pizzas vorzubereiten . Sechs Grosse Bleche haben wir zubereitet und am Schluss blieb nur noch ganz wenig übrig. Die anderen Kinder teilten wir in Gruppen auf: spielen, spazieren und Pferde reiten. Ich glaube alle haben den Tag genossen und gingen zufrieden wieder nach Hause. Aus Honduras grüsst Euch Heidi Zwicky

Honduras: Medaillen für die Rafael-Jungs

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Zum Abschluss meiner Hondurasreise habe ich den Kindern je eine Medaille überreicht. Die Auszeichnung soll meinen stolz zum Ausdruck bringen, den ich für die Kinder empfinde. Sie haben sich in den letzten 18 Monaten sehr eindrücklich entwickelt. Der Weg weg von der Strasse ist steinig und mühsam, doch die meisten von ihnen haben es geschafft! Die Jungs verdienen unsere Anerkennung für den bisher gegangenen Weg!

Alexander Blum

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Honduras: Ausflug zum Picacho

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Mit 180 Kindern vom Rafael und von Casa Alianza machten wir einen Ausflug auf den Picacho(der Hausberg von Tegucigalpa). Es ist für die Leute aus der Millionenstadt ein erholsamer, wunderbarer Ort. Man kann sich hier so richtig erholen, austoben, spazieren, Gärten anschauen, Aussicht auf die Stadt geniessen, Kinderspielplatz besuchen und, das wichtigste, den Fussballplatz benutzen.Natürlich waren unsere Kinder dort anzutreffen. Mit drei grossen Busen ging es von der Innenstadt zum Picacho. Bevor unser Bus abfuhr, sagte ein Leitender: "Kinder setzt Euch alle. Einer von Euch soll nun beten, dass wir auf der Fahrt bewahrt bleiben und wieder gut zurück kommen." Ich staune immer wieder, wie offen und unkompliziert Honduraner mit dem Glauben umgehen. Nun kann es los gehen, die Kinder freuen sich und die Stimmung ist auch dementsprechend laut. Plötzlich sehe ich vorne im Bus angeschrieben "ich gehe mit Gott und wenn ich nicht mehr zurück kehre bin ich bei Ihm". Ja ich…

Honduras: Sackgeld-Einkaufstour

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Was für ein Erlebnis. Wir fuhren mit den Rafael-Jungs in die Stadt, dort wo sich tausende Leute um Marktstände tümmeln. Ziel: Die Kinder sollen ihr Sackgeld selbständig in was Sinnvolles investieren. Ca. 5 Franken hat jedes Kind zur Verfügung. Das reicht für ein paar Schuhe, 3 T-Shirts und etwas Süssigkeiten.
Auf dem Nachhauseweg wurden wir vom Regen überrschascht. Für die Kinder, die auf der Ladefläche unseres Pick-Ups mitfuhren eine nasse Angelegenheit! ;)