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Casa Girasol Tagebuch-Blog: April 2014

Casa Girasol Tagebuch-Blog

Casa Girasol engagiert sich in Honduras für Strassenkinder, Heimkinder und Müllhalden-Kinder. Wir organisieren Kurzeinsätze und Workcamps. In diesem Blog berichten wir dir aktuell von den Geschehnissen vor Ort. Besuche auch unsere Webseite für weiterführende Informationen zu unserem Engagement.

27.04.2014

Reifenwechsel und Ballspass

Unser Pick-Up hat neue Reifen bekommen. Den Reifenwechsel erledigt man normalerweise in einer Llantera, einem kleinen Betrieb, den es an jeder Strassenecke gibt. Leider war gerade der Strom ausgefallen, und so musste unser Fahrer Miguel beim Reifenwechsel von Hand mithelfen.


Ich hatte an diesem Tag Bälle fürs Rafael gekauft. Der Junge des Mannes, der die Reifen wechselte, hat die Bälle sofort gesichtet und begutachtet. Er fragte, ob er einen Moment damit spielen dürfe. Natürlich! Der Junge hatte so eine grosse Freude an dem Ball, dass ich ihn ihm am Ende schenkte. Jetzt muss ich dem Rafael einen Ball nachliefern... ;)

Alexander Blum, Gesamtleiter


Bauvorgang im Casa Girasol

Endspurt! Wir haben in den vergangen Wochen im Casa Girasol fleissig gearbeitet. Nun ist das Loch für unser Schwimmbecken fertig. In wenigen Tagen soll der Pool aus Glasfaser und die Filteranlage geliefert werden. Bis dahin arbeiten wir noch ein wenig an der Umgebung. Viel Erdmaterial wurde bewegt und jetzt muss alles schön hergerichtet werden, damit das Gelände wieder toll aussieht. Zudem möchten wir einige neue Palmen und Bäume pflanzen. In drei Wochen wird das Casa Girasol wieder voll belegt sein, dann muss alles fertig sein!


Als letzter Baustein der Wasser-Installationen wurde der neue Regenwassertank in die frühere Abwassergrube herunter gelassen und das Loch aufgefüllt. So wird neu ein Teil des Regenwassers gespeichert.


18.04.2014

WM Gegner Honduras

In wenigen Wochen startet die Furssball WM in Brasilien. Die Schweizer Nationalelf wird auf den Gegner Honduras treffen. Wir sind gespannt, wie das Spiel dieses mal ausgehen wird...

Im Zusammenhang mit der WM ist Honduras vermehrt in der Schweizer Presse präsent. Leider ist die Berichterstattung meist negativ und Tatsachen werden zugunsten einer möglichst dramatischen Darstellung aus dem Zusammenhang gegriffen. Das beliebteste Schlagwort ist die extrem hohe Mordrate in Honduras. Knapp jeder 1000e Einwohner wird im Laufe eines Jahres ermordet - Honduras ist somit Weltmeister der Liste der gefährlichsten Nichtkriegsländern.
Doch, wenn man einzig einzelne Fakten rauspickt und sie möglichst bunt umschreibt, vermittelt man ein falsches Bild der vor Ort herrschenden Umstände und schadet dem Ruf eines Landes. Insbesondere im Blick auf den Tourismus hat das schlimme Folgen.

Dass es in Honduras gefährlicher ist, als in anderen Ländern ist klar. Aber es ist deswegen noch lange nicht leichtsinnig nach Honduras zu reisen oder wie wir in Honduras zu leben. Man muss die Umstände verstehen wollen, um vernünftig damit umzugehen. Meiner Erfahrung nach gibt es mehrere Gründe, die die hohe Gewaltbereitschaft begründen (aber nicht rechtfertigen): Hohe Armut, geringe Aussicht auf Besserung der Lebensumstände, soziale Ungerechtigkeit, ein unfähiger Staat und damit einhergehende Selbstjustiz, Drogen- und Menschenhandel, die Jungendbanden und letztlich auch der grosse Stolz und das sarke Temprament der Menschen. Letzlich geschen die allermeisten Verbrechen innerhalb der Konfliktgruppen und der eigenen Familie.
Es gilt gewisse Spielregeln einzuhalten, damit Konfliksituationen nicht eskalieren. Mit etwas Vernunft lässt es sich auch in Honduras sicher leben - und reisen.

Ich wünschte mir, die Schweizer Presse würde auch die positiven Seiten von Honduras den Lesern bekannt machen: Die herrliche Landschaft und die atemberaubenden Küsten, die vielsprachige Kultur, die eindrückliche Geschichte, die Gastfreundschaft und Herzlichkeit der Menschen. Für mich persönlich ist Honduras gerade auch bei Letzterem absoluter Weltmeister.

Alexander Blum
Gesamtleiter


Wichtig: Änderung der Bankverbindung für Spenden aus Deutschland

Aufgrund des aktuellen Steuerstreits zwischen den Ländern Schweiz und Deutschland wurde unser Spendenkonto in Deutschland auf Ende April gekündigt. Leider ist es momentan nicht möglich, als gemeinnütziger Schweizer Verein ein neues Konto in Deutschland zu eröffnen.

Wir bitten Sie deshalb für Ihre Spende an Casa Girasol per sofort folgendes Euro-Konto in der Schweiz zu verwenden:
Förderverein Casa Girasol, Traubenquartier 2, 8586 Erlen, Schweiz
IBAN CH60 0900 0000 9119 2749 4, BIC POFICHBEXXX
Bank: Swiss Post – PostFinance, Nordring 8, 3030 Bern, Schweiz (Bitte gewünschten Verwendungszweck und Ihre Adresse im Kommentarfeld angeben.)

Dank der neuen SEPA-Richtlinien für Euro-Überweisungen, sollten Ihnen als Absender und uns als Empfänger die selben Spesen anfallen, wie bei einer Inlandüberweisung innerhalb Deutschlands. Das selbe gilt für Daueraufträge. Erkundigen Sie sich bitte bei Unsicherheiten bei Ihrer Bank.

Herzlichen Dank für Ihre Bemühungen und danke, dass Sie unser Anliegen teilen, den Strassenkindern in Hondu- ras bei den Freizeiten im Casa Girasol und im Kinderheim Rafael wahre Hoffnung zu schenken.

13.04.2014

Osterwoche in Honduras

Es ist Semana Santa. Das ist hier DIE Woche im Jahr, auf die alle warten. Während der Osterwoche steht das Land quasi still. Vieles ist geschlossen, weil die meisten Geschäfte und Ämter Feiertage vom ganzen Jahr auf diese Woche schieben, um den Mitarbeitern eine ganze Woche frei zu geben. Vieles steht still auch wegen dem grossen Verkehrsaufkommen, da sehr viele Menschen zu ihren Familien fahren oder die Woche (es herrscht Sommerhitze) am Wasser verbingen möchten.

Die Kirchen im Land haben zahlreiche Aktivitäten oder Umzüge geplant. Ostern, das sind auch hier sehr wichtige Feiertage!

Im Kinderheim Rafael ist es an diesen Tagen absolut still. Die Kinder verbringen in aller Regel die Ferienwoche bei Familienangehörigen. Wir hoffen, dass die Jungs eine tolle Woche erleben dürfen. Zeit mit der Familie zu verbringen ist nicht immer einfach. Oft kommt Vergangenes wieder hoch, alte Muster tauchen wieder auf, deshalb möchten wir die Kinder in ihrer Ferienwoche im Gebet und in Gedanken begleiten.

Ihnen wünsche ich ebenfalls frohe Ostertage! Das Osterfest ist etwas ganz Besonderes. Jesus hat sein Leben für uns gegeben. Und Jesus ist vom Tod auferstanden und hat ihn besiegt. Diese Botschaft, der Liebesbeweis Gottes an uns Menschen, sollten wir in unserem Herzen an diesen Tagen ganz besonders wirken lassen.

Liebe Grüsse aus Honduras
Alexander Blum
Gesamtleiter

Vielen Dank, auch an alle anonymen Spender!

Jede Woche dürften wir Spenden verbuchen. Es freut uns, dass viele Personen unser Anliegen teilen, für die Strassenkinder in Honduras dazusein! Nur dank ihnen ist unsere Arbeit möglich, denn Casa Girasol finanziert sich ausschliesslich durch Spenden, kleine und grosse. Immer wieder kommt es vor, dass wir eine Spende niemanden zuordnen können. Entweder, weil der Spender anonym bleiben möchte oder weil uns (im Falle des deutschen Spendenkontos) die Bank keine Absenderdaten ausser des Namens übermitteln darf.
Im Normalfall verdanken wir erstamlige Spenden und Spenden ab CHF 250.- sofort nach Erhalt, alle anderen spätestens im Januar des Folgejahres mit der Quittung für die Steuerklärung. Aus Kostengründen verzichten wir darauf, jede einzelne Spende zu verdanken, damit nicht unnötig viel Porto anfällt. Anonyme oder unbekannte Spenden können wir leider nicht verdanken. An dieser Stelle möchten wir aber gerade auch diesen Personen ein grosses DANKESCHÖN sagen!

09.04.2014

Lernen für Prüfungen

Vor den Osterferien sind in der Schule zahlreiche Prüfungen angesagt. Unsere Rafael-Jungs, die die öffentliche Schule besuchen, sind fleissig am lernen!


Übrigens, Winter-Mützen werden auch hier getragen. Bei über 30 Grad scheint dass zwar etwas komisch, dennoch schützen die Mützen vor der Sonne und vor allem sehen sie "cool" aus. ;)

Der Pool im Casa Girasol nimmt Formen an

Seit drei Wochen sind wir dabei, das Loch für das Schwimmbecken vorzubereiten. Diese Woche haben wir damit begonnen, die Stützmauern hochzuziehen. Die Mauern werden zwischen 1.30 und 1.90 Meter hoch. Um den Kräften des Wassers und des Erdreichs standzuhalten, wird jede Menge Stahl und Beton verbaut. Zur Zeit wird es am Tag weit über 30 Grad heiss. Während die honduranischen Mitarbeiter die Hitze offenbar nicht spüren, leide ich mit jedem Stein, den ich bewege ;)

 

 Wir haben uns entschieden, ein Becken aus Glasfasern liefern zu lassen. Das 10x6 Meter grosse Becken hat eine schöne Form und den grossen Vorteil, dass der Unterhalt auf Dauer viel günstiger kommt, als bei einem gemauerten Becken. Die spezielle Beschichtung verhindert Algenbildung und somit wird nebst Chlor der Einsatz von anderen Chemikalien nicht nötig sein. Auf der unteren Abbildung sieht man den selben Pool an einem anderen Ort. Bis zu 35 Personen können gleichzeitig den Pool benutzen, ideale Vorraussetzung für die Lagerwochen mit Strassenkindern. Somit können wir verschiedene Spiele im Wasser planen.







Wir freuen uns jetzt schon auf den Pool! Für die Finanzierung des Projekt sind wir noch auf weitere Spenden angewiesen. Möchtest du uns dabei helfen? Spenden mit dem Vermerk "Pool" werden direkt dafür eingesetzt.
Oder möchtest du vorbei kommen und selbst in den Pool springen? Dann melde dich für eines unserer Camps an (meineinsatz.ch).

02.04.2014

Aktuell: Viele eMails konnten nicht empfangen werden

Leider wurden unsere Emailkonten @directbox.com gehackt. Seit einer Woche konnten wir keine Mails empfangen und alle Nachrichten über die Webseiten www.casagirasol.ch und www.meineinsatz.ch gingen verloren. Ebenfalls wurden in unserem Namen zahlreiche Mails verschickt, wir bitten dafür um Entschuldigung.

Sollten Sie uns in den letzten Tagen eine Nachricht zugestellt haben, bitten wir Sie uns erneut zu schreiben an alexander@casagirasol.ch.

Herzlichen Dank!