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Es werden Posts vom August, 2012 angezeigt.

Honduras: Reitsauflug mit Rafael-Jungs

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Wer ist denn hier müde? Das Foto entand auf unserem Reitausflug mit drei Rafael-Jungs, kurz bevor wir vom Gewitter überrascht wurden :)


Der Umgang mit Tieren ist eine wertvolle Erfahrung für die Jungs. Immer wieder stellt sich die Frage "Wer ist der Chef? Das Pferd oder der Reiter?" Im Moment sieht es noch so aus, dass Lala und Hondo vor allem das machen, auf was sie Lust haben, und dazu gehört das Fressen der feinen Gräser ;)

Honduras: Besuch bei der Mutter eines Heimjungen

Heute durfte ich Heidi und Angel beim Besuch der Mutter und der Geschwister von Angel begleiten. (Den Namen Angel wähle ich einfach mal so aus, um wie gewohnt die Persönlichkeit des Jungen nicht einfach im Netz bekannt zu geben).
Wir starteten vom Parkplatz eines Einkaufszentrums aus. Ich hatte entschieden, dass Auto dort in Sicherheit stehen zu lassen, schliesslich wusste ich nicht, was uns erwarten würde.Wir bestiegen ein Taxi und fuhren für 3 Dollar in Richtung Armenviertel. Dort angekommen mussten wir zu Fuss weitergehen, einer stinkenden Kloake entlang und schliesslich den Hügel rauf. Die Treppen waren gekonnt mit alten Autoreifen gemacht. Hoch über dem Viertel steht die Holzhütte von Angels Familie. Ein Raum, eine Glühbirne, zwei Betten und ein kleiner Herd. Das ist auch schon alles. Wenn es regnet, wie gestern, läuft das Wasser durch die undichte Bretterkonstruktion. Wir werden herzlich empfangen. Da ist die Mama, zwei Töchter und der kleinste 2-jährige Sohn. Der Grossvater ist…

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Honduras: Abenteuer Viva! Camp

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Abenteuer, warum Abenteuer? Weil es so vieles Neues zu entdecken, zu erfahren gibt. Alles wartet in Honduras, man muss es nur sehen. 08.07.2012, los geht’s. Direktflüge – Fehlanzeige. Also umsteigen. Bleibt mehr Zeit, sich auf das Kommende vorzubereiten, 13 Stunden lang.
Am Flughafen wartet schon das Abhol-Komitee, ein Familienmitglied der Biaggis, oder auch zwei oder drei. Herzlicher Empfang. Und dann geht’s richtig los, das Abenteuer Honduras. Im roten Pickup mit selbstgebautem Dach und selbstgebauten Sitzen auf der Ladefläche fahren wir Richtung Casa. Raus aus der Stadt, rein in den Wald. Und das ist auch gut so, weil glücklicherweise nicht so heiß. Das Casa Girasol liegt schön, fast schon idyllisch. Man hat seine Ruhe. Die erste Woche vergeht schnell. Erste Eindrücke verdauen, vieles Neues erleben, ungewohnte und manchmal auch befremdliche Dinge sehen. Ausflüge nach Valle de Angeles, nach Tegucigalpa auf den Markt, nach Amapala an den Pazifik. Vorbereitungen für das Camp: Spiel…

Kenia: Meine Zeit in Cannan Ophanange Home

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Afrika- das Land, die Kultur, die Menschen und das Leben dort haben mich schon seit langem interessiert. Kenia ist ein Land mit der Hauptsprache Englisch und Kisuaheli, aber mit noch über 40 anderen Stammessprachen.

Wie dankbar war und bin ich, das ich diese Möglichkeit bekam, in dieses Land reisen und für einige Wochen ganz praktisch in einem Waisenhaus mithelfen zu können und das Leben dort hautnah erfahren zu dürfen.

Pünktlich gelandet in Mombasa kam ich ohne Probleme durch den Zoll, sowie das Ausstellen des Visums verlief ohne Schwierigkeiten. Empfangen wurde ich von Zacharias, der Organisator von Cannan Opharange Home mit einem Schild „We looking for Sibylle“. In der einstünden Autofahrt zum Waisenhaus konnte ich einen ersten Eindruck gewinnen. Die Verkehrsverhältnisse, die Menschen die am Straßenrand arbeiten, Männer mit Schubkarren, voll beladen mit Kanistern und die großen Märkte, waren so ganz anders als in Deutschland. Dort angekommen wurde ich von den Hauseltern, Lehrern, Erzie…

Honduras: Ins Kino...

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Letzte Woche kam ein Junge zu mir und fragte mich, ob ich nicht mit ihm und zwei, drei anderen Kameraden ins Kino komme. Da bei ihnen solche Dinge am liebsten am selben Abend geschehen müssen, holte ich die nötige Erlaubnis ein. Ich fragte einen Erzieher und der sagt nur, keine Problem. Mit vier Kids fuhren wir um 17.30 Uhr mit dem Auto hinunter in die Stadt. Wegen Stau trafen wir zehn Minuten zu spät an der Kinokasse ein. Ich drückte jedem Lempiras im Wert von fünf Franken in die Hand, mit den Worten: "Das muss reichen für Eintritt und Erfrischungen." Das Billet kostet hier und an diesem Tag einen Franken fünfzig. Zwei Jungs schickte ich ins Kino und mit den anderen besorgte ich Popcorn und Coca. Ich musste lächeln, als wir im Kinosaal eintrafen und die zwei anderen in der fünften Reihe sassen. Mir kamen Erinnerungen an meine ersten Kinobesuche in den Sinn - Vorderste Reihe. Nach zehn Minuten, leichter Halskehre und Augenflimmern, stand ich auf und verschob mi…

Honduras: A different kind of holiday - July 2012

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Jesus said, "Let the little children come to me, and do not hinder them, for the kingdom of heaven belongs to such as these."

It’s holiday time again and where do I go this time?! While I was praying and asking God to show me where He wanted me to spend my holiday I came across this website/organization asking for volunteers to help in a camp for street kids for 2 weeks and also offering a 1 week tour of Honduras. This sounded like something I was looking for: a holiday that ‘made sense’, sharing the love that I had received from God with some of the most underprivileged kids in the world. I love travelling and Honduras was a country I had never been before. And what an experience it was! Being able to help in this camp in Honduras was a real privilege for me and I enjoyed every minute of it. Yes, it was demanding, exhausting at times, challenging but also very rewarding. 20 kids between 14 -18 years of age, all with a history of either drug abuse, having been se…

Strasseneinsatz

Ich durfte einen Tag mit, die Strassenkinder zu besuchen. Casa Alianza hat ein Team, das täglich zweimal raus geht auf die Strasse. Das Ziel ist es, die Kinder soweit zu bringen, dass sie ins Casa Alianza kommen. Essen gibt man den Kindern keines, jedoch werden sie verarztet wenn nötig, man spielt und singt mit ihnen, man versucht das Vertrauen zu gewinnen.( Essen gibt man keines weil sonst die Kinder nicht ins Heim kommen,man möchte ja, dass die Kinder von den Drogen und der Strasse wegkommen). Das Team weiss genau, wo die Kinder sich befinden. Oft sind sie zu finden bei den Abfallkontainern oder auf dem Markt. Am Nachmittag haben wir Strassenkinder besucht die nachts zu Hause sind und tagsüber mit ihren Mamas auf dem Markt sind. Sie sind fleissige Verkäufer von Mangos, Kaugummi, Bonbon, Gebackenes etc. etc., zwischendurch sind sie an den Spielautomaten zu finden. So machen wir uns auf. Welche Freude, als die Kinder uns sahen im Nu waren die Kinder von 10 bis 15 Jahre alt da. Wir se…

Honduras und Kenia: Volontäre gesucht!

Seit Beginn unserer Arbeit stellen volontäre Mitarbeiter und Missionare einen wichtigen Grundpfeiler dar. Sie bringen neues Know-How und neue Ideen, sie leisten einen unermüdlichen Dienst und sie bereichern die Arbeit als Teil eines Teams aus lokalen Mitarbeitern und Ausländern.

Für unsere verschiedenen Arbeitsbereiche suchen wir daher dringend eure Mithilfe:

Für Kenia:
- Mitarbeit im Kinderheim Cannan, 2-3 Monate, Englischkenntnisse, Leben unter ärmsten Bedingungen innerhalb des Heims. Ideal für alle, die gerne mit kleinen Kindern zusammen sind und praktisch anpacken wollen im Haushalt, im Schulunterricht oder bei Freizeitaktivitäten.

Für Honduras:
- Mitarbeit bei einer Lagerwoche für Strassenkinder im Casa Girasol, 3 Wochen, ohne Sprachkenntnisse
- Missionare im Kinderheim Rafael (Arbeits- und Sportprogramm, Betreuung), wenig Spanischkennisse, ab 1 Jahr, leben in einer privaten Wohnung, auch als Familie geeignet
- Missionare für die Organisation von Lagerwochen, wenig Spanischkennis…

Honduras: Rafael-Kinder beim Fötzele

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Als ich am Morgen zur Arbeit kam ins Rafael, hiess es: "heute gehen wir vom Heim aus durchs Dorf bis zum Friedhof. Wir werden auf dieser Strecken allen Abfall einsammeln." Hier ist es nämlich so dass jedes Papier, jede Flasche, einfach alles auf die Strasse geworfen wird. Abfallkübel kennt man hier nur wenige. So möchte das Rafael der Bevölkerung zeigen, wie man das Gelände sauber halten kann. Wir zogen mit  11 Personen los. Es ging recht lustig her und zu und es hat uns allen Spass gemacht. Ihr seht es auch auf den Fotos. Wir haben 3 grosse Säcke voll Abfall zurück gebracht. Es hat sich gelohnt und wir hoffen, dass wir noch mehr dazu beitragen können und auch die Bevölkerung aufmerksamer wird.
Ganz liebi grüess aus Honduras Heidi Zwicky


Honduras: Wie gehen wir mit der Gefahr um?

Das Leben in Honduras ist gefährlicher als etwa in der Schweiz, keine Frage. Doch wie gehen wir damit um? Es gibt ein paar Grundregeln zu beachten: keine grossen Summen Bargeld auf sich tragen, auf Schmuck verzichten, teure Handys in der Tasche lassen, natürlich nicht nachts spazieren gehen, gewisse Gebiete meiden, und vor allem sich nicht auf Streit einlassen.
Leider ist die Gewaltbereitschaft sehr hoch, Ermordungen sind an der Tagesordnung und man muss lernen, sich nicht von der Angst lähmen zu lassen.
Wir fahren trotzdem in öffentlichen Bussen, sind auch nachts mit dem Auto unterwegs, und gehen auch auf den Markt oder ins Zentrum. Vieles ist notwendig und geht eben nicht anders, wenn wir unsere Arbeit tun wollen. Aber wir glauben, dass Jesus uns beschützt und wir keine Angst haben brauchen, wenn wir uns vernünftig verhalten.

Ein ganz normaler Behördengang... und eine grosse Überraschung

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Nach bald drei Monaten in Honduras muss ich mich nun sputen, das Visum für Honduras zu erhalten. Die Abläufe kenne ich schon gut und ein lokaler Anwalt steht mir zur Seite. Es braucht jede Menge Papiere aus der Schweiz (auf Spanisch mit möglichst vielen Stempeln), Antragsschreiben, Gesundheitstest und unter anderem auch einen honduranischen Strafregisterauszug. Diesen ging ich heute im Stadtzentrum besorgen. Im Polizeiquartier angekommen musste ich ersteinmal Schlange stehen, dann ein Formular ausfüllen, den Pass kopieren gehen und dann die Antragspapiere beziehen. Dann gings ab auf die Bank, die Gebühren von 10 Franken einzuzahlen, wieder Kopien machen und wieder Schlange stehen um ein Antragsbestätigungs-Papier zu erhalten. Mit diesem musste ich in ein anderes Büro, Schlange stehen, um schliesslich den Termin für den Erhalt des Strafregisterauszugs in einer Woche zu erhalten. Wow! Alles zusammen dauerte nur 4 Stunden ;)
Nach diesem Erfolg machte ich mich auf die Suche nach einem äl…

chrüzkönig - Grafik für Ihre Gemeinde

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Da ich nun in Honduras lebe, musste ich meine Anstellung in der Schweiz aufgeben. Um mir hier nun meine Brötchen zu verdienen, biete ich Gemeinden, Firmen und Vereinen in der Schweiz an, ihre Gemeindeblätter, Broschüren und Prospekte zu gestalten. chruezkoenig.ch

Mit einem Auftrag unterstützt man somit gleichzeitig mein Engagement fürs Casa Girasol.

Bitte betet mit mir, dass ich weitere Auftraggeber finden kann.

Alexander Blum

Casa Girasol Telegramm

Kenia: Freude für die Kinder

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Den Kindern immer wieder eine Freude bereiten, ist eine schöne Aufgabe. Dabei geht es nicht darum, teure Aktivitäten durchzuführen. Die kleinen Dinge sind es, die Spass machen. So konnten die Kinder im Cannan wieder einen Tag am Strand verbringen. Sie lieben es, im Wasser zu spielen!


Auch im Cannan werden die Geburtstage gefeiert. Ein Kuchen begeistert jedes Kind. Für einen Moment steht das Geburtstagskind im Mittelpunkt - ein besonderes Gefühl.