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Es werden Posts vom Februar, 2014 angezeigt.

News von der Baustelle

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Was haben wir uns da nur eingebrockt?! Die Aufgabe hörte sich doch ganz leicht an: zwei Löcher in den Boden und die Tanks versenken und schon steht die neue Abwasseraufbereitungsanlage und die Regenwasserzisterne im Casa Girasol... wir wussten, dass uns härtester Fels erwartet - aber so hart dann doch auch wieder nicht. Zwei Wochen sind vergangen und wir buddeln noch immer. Aber immerhin, die Zisternen sind bereits geliefert, die Zuleitungen (rund 200 Meter Rohr) werden schon bald in die neuen Gräben verlegt und in einer Woche dürfte das erste der beiden Löcher fertig sein. Die Arbeit macht weiterhin Spass. Wir haben das Team auf 9 Personen aufgestockt, doch dank tieferer Einstandspreise der Biodigestoren sind wir budgetmässig weiterhin im geplanten Bereich.


Untenstehendes Bild enstand auf der Fahrt nach Zamorano, wo wir neue Pflanzen fürs Casa Girasol kauften. Wunderschöne Landschaft!


Wenn du auch Lust hast in Honduras Hand anzulegen, dann melde dich doch zum Workcamp im Sommer an! …

Die Masken im Rafael werden bemalt

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Die Rafael-Jungs haben damit begonnen ihre selbst gebastelten Masken zu bemalen. Sie werden für Auftritte dienen, die die Jungs gelegentlich haben. Jede Maske sieht anders aus und entsteht ganz aus der Fantasie der Jungs.


Bauarbeiten Biodigestor haben begonnen

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Wir haben im Casa Girasol mit den Bauarbeiten am Biodigestor begonnen. Der Biodigestor ist eine 2x2x2.2 Meter grosse Zisterne, die auf wunderbare Weise die Abwasser des Casa Girasols in Düngerschlamm und Brauchwasser umwandelt. Der Biodigestor wird in 14 Tagen geliefert, bis dahin muss ein Loch in den Boden geschlagen werden, um ihn unsichtbar zu verbergen. Zudem müssen sämtliche Zu- und Ableitungen verlegt werden. Keine leichte Aufgabe, denn der Boden ist reiner Fels, Stück für Stück werden Felsbrocken rausgebrochen. Jeden Tag gehts ein bisschen voran bzw. ein bisschen tiefer. Zur Zeit arbeiten sieben Leute auf der Baustelle, alles ist Handarbeit.


Eindrücke vom Landleben

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Dieses Wochenende führte mich ein Ausflug aufs Land. Ich wollte mehr erfahren darüber, wie die Menschen ausserhalb der Grossstädte leben. Die Reise war ein grosses Erlebnis. Ich fuhr über Strassen, wo ich ständig dachte, jetzt bleibe ich trotz 4x4 stecken. Kaum jemand hier draussen hat ein Auto, deshalb sind die Wege auch nicht ausgebaut. Die einzigen Fahrzeuge, die hier fahren, sind die Transporter der Holzfirmen, und diese schaffen diese Wege spielend. Ich erntete Yuka und durfte davon essen und ich lernte, wie man die Pflanzen anbaut. Dabei achten sie hier auf die Mondphasen. Ich half mit ein Dach aus Wellblech zu installieren. Wellblech aus zweiter Hand, schon durchgerostet, aber besser als gar nichts und vor allem billiger. Ich besuchte eine Familie, die wie die meisten hier in Holz- oder Lehmhütten wohnt. Sie zeigten mir stolz ihren Vorrat an Mais und Bohnen und offerierten mir feinen Kaffee. Ich half mit, aus Zuckerrohr und Milch "Conserva" zu machen, eine Süssigkeit…

900 Eier Starthilfe für eine arme Familie

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Ich war letztens bei einer Armen Familie zu Besuch. Die Männer der Familie arbeiten als Bauarbeiter, die Frauen verkaufen Tortillas, um das kleine Einkommen aus Gelegenheitsjobs der Männer aufzubessern. Viel bringt das nicht: Für einen Lempiras (4,5 Rappen) gibt es drei Tortillas. Rechnet man das Ofenholz und den benötigten Mais ab, bleibt nicht mehr viel für viele Stunden harte Arbeit. Ein paar hundert Stück verkaufen sie am Tag. Bei meinem Besuch sprach ich mit den Frauen und wir machten uns Gedanken, was sie denn noch zusätzlich verkaufen könnten, wenn sie eh schon den ganzen Tag im "Geschäft" sind. In der Armensiedlung leben viele Menschen, doch was könnte man denn noch anbieten? Lebensmittel, dafür gehen 90% der Löhne in dieser Siedlung weg, Lebensmittel müssten es sein. Am besten solche, die nicht so schnell kaputt gehen. Da die Menschen hier arm sind, gibt es kaum Fleisch auf den Tisch. Aber Eier! Etwa zwei Stück werden pro Tag pro Person verspiessen. Eier? Und wo be…

Vorschau Projekt Wasser / Begrünung

Um das Casa Girasol zukünftig mit Brauchwasser zu versorgen, haben wir mit der Realisierung des Projekts "Wasser fürs Casa Girasol" begonnen. Damit sollen die Kosten für den Zukauf von Wasser per Tankwagen reduziert werden und zudem auch unseren Nachbarn Wasser zur Verfügung stehen. In einem ersten Schritt wurden die Dächer des Casa Girasols mit Regenwasserrinnen ausgestattet. In einem zweiten Schritt wird nun eine Regenwasserzisterne gebaut. Dazu wird die bisherige Abwasserzisterne abgebaut (unterirdisch) und das Loch für die Regenwasserzisterne verwendet. Angesichts des felsigen Untergrunds bedeutet dies eine grosse Erleichterung! Das Wasser der Regenwasserzisterne speisst dann unseren Wassertank (nur Gebrauchwasser) und kann auch von unseren Nachbarn genutzt werden. 
Auch das Abwasserproblem werden wir neu lösen. Bisher gab es nur eine Sickergrube (wie üblich). Neu werden die Abwasser in einen Biotank geleitet, aus dem nach einem einfachen Prozess Düngerschlamm und Wasser …

Erstes Geschenk über unseren neuen Spenden-Shop

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Auf unserer neu gestalteten Webseite www.casagirasol.ch gibt es als neue Funktion einen Spenden-Shop mit Spendenideen. Das erste Geschenk wurde bereits ausgewählt: Ein neuer Fussball für das Kinderheim Rafael. Herzlichen Dank! Wir werden den Fussball diese Woche mit Freude überreichen. Fussbälle werden ja besonders viel benötigt, bei täglich mehreren Stunden Fusballspielen ist der Bedarf nach Ersatz gross.
Möchten Sie auch ein Geschenk machen? Besuchen Sie dazu einfach unseren Spenden-Shop auf www.casagirasol.ch

Weiterentwicklung Konzept Kinderheim Rafael

Vor fünf Jahren begannen wir mit dem Projekt „Kinderheim Rafael“ in Eigenregie. Wir nahmen die grosse Herausforderung an, ein verlassenes Gebäude umzubauen und mit dem Betrieb eines Kinderheimes zu beginnen. Wir sammelten Gebrauchsgegenstände in der Schweiz und verschickten zwei Container. Vor etwas mehr als drei Jahren gingen wir dann eine engere Zusammenarbeit mit der lokalen Partnerorganisation Casa Alianza ein, um von deren langjährigen Erfahrung in der Arbeit mit Strassenkindern zu profitieren. Von da an waren wir nicht mehr alleine für das Programm zuständig und arbeiteten in zwei Teams mit der Aufgabenteilung „Grundbetreuung“ und „Zusatzbetreuung“. Im Blick auf das erste Halbjahr 2014 gibt es nun zwei weitere Neuerungen. Die Heimgrossmutter (Abuela) Heidi Zwicky, die seit 2010 als Volontärin im Rafael tätig ist, wechselt ins Team Alianza. Danilo, der seit 2010 als Betreuer angestellt ist, wechselt teilweise ins Casa Girasol, wo er bei der Gestaltung der Weekends un…