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Es werden Posts vom Dezember, 2012 angezeigt.

Gedanken zur Jahreslosung 2013

Wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir. (Hebräer 13,14). Das ist die Herrnhuter Jahreslosung für 2013.

Die Jahreslosung ist nicht zu verwechseln mit einem Horoskop. Es geht viel mehr darum, dass wir uns bewusst einen biblischen Vers zu Herzen nehmen und uns während eines Jahres immer wieder daran ausrichten.

Was bedeutet dies für uns?
Wer eine Weltreise plant, die durch verschiedene spannende Länder führen soll, der wird sich bei den Vorbereitungen schnell bewusst, dass er sein Gepäck so leicht wie möglich halten muss. Beim Packen stellt er sich immer wieder die Frage: "Brauche ich das wirklich?" Jedes zusätzliche Kilo wird die Reise erschweren. Ihm ist aber klar, dass er viele Dinge ruhig zuhause lassen kann. Dort wo er hinfährt, ist alles vorhanden. Das Hotel, dass ihn erwartet, ist voll eingerichtet. Essen gibt es überall genug zu kaufen. Doch andere Sachen wiederum bereiten ihm Mühe. Es sind die Dinge, in die er viel Zeit und Geld investi…

A Christmas-Massage from Kenya

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In our lives, we live upon days of happiness, sorrow and season of celebrations. These days are to be treasured because they constitute in our daily lives. Upon season of celebrations, most people believe that 25th December is a memorial day which marks the birth of Christ. Most important thing is that we thank God for the far He has brought us, same as to you reading this message. We call it Christmas day, but on its Eve, people usually do their preparation earlier as to welcome the day. Cannan Orphanage home had the program for the day and two days before, we started preparing ourselves by painting our Orphanage home which was done by a hired worker while the children were cleaning the compound and burning the rubbish. One side of the wall was decorated by an artist called Seif to whom some amount was given to him and drew Santa Claus surrounded by flowers. We spent two days cleaning and decorating the Orphanage home. Very early on 25th day of December {x-mas day}, we prepared oursel…

Honduras: Ein privater Bade-Spass

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Wir arbeiten und leben hier in Honduras. So sind wir nicht einfach nur Mitarbeiter eines Werks, sondern auch als Privatpersonen hier. Daher zur Abwechslung ein Beitrag aus meinem privaten Leben - wie ich es in der Schweiz nicht führen würde...
Die Einladung kam genau richtig. Am 25. rief mich Miguel an und fragte, ob ich mit ihm und seinem Vater, Onkel, Brüder und Cousins einen Männerausflug an den Fluss machen wolle. "Also los!", sagte ich ihm und wappnete mich für das Abenteuer. Wir fuhren eine gute halbe Stunde dicht zusammen gepfercht auf dem Pick-Up aus der Stadt hinaus runter zum Fluss. "Wo es hingeht?", fragte ich. "Ich weiss nicht, wie es heisst, aber es ist schön da!"  Als wir den Schotterweg hinab fuhren, sah ich schon, was mich erwarten würde. Schnell zogen wir uns um, oder besser gesagt einfach die Jeans aus, und schon stürzten wir uns in das erfrischende Wasser. Die Hälfte konnte zwar nicht schwimmen, aber das machte den Spass umso grösser. …

Das selbst gemachte Weihnachtsgeschenk...

... oder wie man ein Kinderheim bestielt.

Als die Kinder schliefen, wurde heute Nacht im Kinderheim Rafael in Honduras eingebrochen. Niemand merkte etwas davon, dass sich ungebetene Gäste Zugang zu unseren Aussenräumen verschafften. Im Schutz der Dunkelheit brachen sie acht Räume auf. Wo das Schloss zu stark war, stiegen sie kurzerhand übers Dach ein. Die Täter waren zu Fuss unterwegs, so konnten sie nur die kleinsten der Maschinen mitnehmen, die grossen, teureren Geräte mussten sie zurück lassen. 

Etwa sechs Stunden warteten wir auf die Polizei, die den Schaden aufnahmen. Maschinen im Wert von mehreren hundert Franken - so gross ist das Weihnachtsgeschenk, dass sich die Diebe selbst machten.

Hätte man das verhindern können? Nein. Die Kriminalität ist in Honduras unglaublich hoch. Das Gelände ist ummauert und umzäunt, es hat Gitter an den Fenstern und Eisentüren zum Schutz gegen Aussen. Doch es gibt immer einen Weg...

Wir sind Gott von Herzen dankbar, dass der Einbruch sich auf die Aussen…
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Weihnachten! Das schönste Fest des Jahres steht vor der Tür. Weihnachten, der Tag an dem der HERR uns das grösste Geschenk machte. In der Dunkelheit der Nacht, in tiefster Not, kam er zur Welt. Er, der Erlöser, er, Jesus Christus. Gott machte sich an Weihnachten unendlich klein, damit er in unserem Herzen Platz hat!


Das ist Weihnachten...

Genauso wie Grossmutter "Abuela" Heidi hier den Strassenjungen vom Rafael in den Arm nimmt, wünschen wir dir, dass du erkennst, wie Gott dich in den Arm nimmt und spricht: "Ich hab dich je und je geliebt!" (Jeremia 31.3)

In diesem Sinne senden wir dir die besten Segenswünsche zu Weihnachten!

Danke, dass du unsere Arbeit für Kinder in Honduras und Kenia in diesem Jahr mit Interesse verfolgt hast.

Liebe Grüsse aus Honduras!

Alexander Blum, Gesamtleiter

Honduras: Weihnachten im Kinderheim Rafael

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Es ist zwar erst der 18. Dezember, und doch haben wir im Kinderheim und Drogenrehabilitationshaus Rafael heute Weihnachten gefeiert. Denn morgen werden die Kinder das Rafael für die Zeit der Weihnachts- und Neujahrtage verlassen. Ein Grossteil kann zur Familie in die Ferien fahren, einige verbringen die Zeit mit anderen Kindern im Casa Alianza, unsere Partnerorganisation.

Die Weihnachtsgeschichte
Susan und Thomas verleiteten die Kinder dazu, die Weihnachtsgeschichte in der Bibel selbst nachzulesen, um einige Fragen zu beantworten. Den Findigsten winkten schliesslich ein paar Süssigkeiten.

Das Weihnachtsessen
Es gibt ein Essen, dass alle Kinder lieben: Arroz chino (chinesischer Reis) mit Poulet und Meeresfrüchten. Zum Dessert gabs Flan mit Schlagrahm.

Die Weihnachtsguezli (Kekse)
Für jedes Kind gab es einen Teller Guetzli. Schön abgezählt, alle gleich viel. Grossmutter "Abuela" Heidi hatte sie extra gebacken.

Die Fotoshow
Thomas hat eine Präsentation vorbereitet und zeigte Bilder…

Kinderheim Rafael: Weihnachtsgeschenke für die Mamas

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Ich hab den Kindern den Vorschlag gemacht, eine Kette und Ohrringe oder ein Armband für Ihre Mamis zu basteln. Sie waren alle hell begeistert. Ich staune immer wieder, wie diese Jungs gerne solche Sachen basteln. Auch haben sie ein Geschick dafür und kreieren schöne Sachen (siehe Foto). Am Schluss verpacken wir alles schön in Weihnachtspapier. Wie man ein schönes Päckli macht, wissen sie nicht, sie sind aber sehr interessiert es zu lernen. Am liebsten würden sie es jetzt schon mitnehmen. Ich  habe aber abgemacht mit Ihnen,  wenn ihr dann nach Hause geht, dürft ihr es haben. Aus Honduras liebe Grüsse 
Heidi Zwicky


Bemerkung: Die Strassenkinder im Kinderheim Rafael, Honduras, können grösstenteils über die Weihnachtstage zu ihren Familien oder Müttern in die Ferien. Der Kontakt zu den Familien wird langsam aufgebaut und verbessert. Eine vollständige Rückkehr ist leider in den meisten Fällen nicht möglich.

Gitter an den Fenstern?

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Eine aufmerksame Beobachterin hat eine interessante Frage gestellt, die wir gerne für alle beantworten möchten: "Warum hat es im Kinderheim Gitter an den Fenstern?" Tatsächlich mag das einem Europäer fremd vorkommen. Während in Deutschland oder der Schweiz Gitter in der Regel zum Einsperren dienen, so werden sie in Honduras fürs Gegenteil benötigt. Praktisch alle Häuser in Honduras haben Gitter an den Fenstern, um vor Überfällen und Eindringlingen zu schützen. Wenn das Geld ausreicht, umsäumen sogar Zäune und meterhohe Mauern die Grundstücke und ab der Mittelschicht steht zusätzlich ein Wächter mit Waffe vor der Tür. Honduras ist leider eines der gefährlichsten Länder der Welt.
Es bleibt zu bemerken, dass alle Kinder und Jugendlichen freiwillig im Rafael am Rehabilitationsprogramm teilnehmen und die Einrichtung auf eigenen Wunsch hin verlassen können. Freiwilligkeit ist ein Grundpfeiler jeder erfolgreichen Rehabilitation.

Honduras: Schulabschluss

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Ich durfte einen Jungen (nennen wir Ihn Andres) begleiten zu seinem Schulabschluss und Zertifikatübergabe. Das war ein eindrückliches Fest. Alle 48 Jungs und Mädels von 15 bis ca. 18 Jahren trugen Kleider der selben Farbe. Ihr seht es auf den Fotos. Alle haben sich hübsch gemacht. Es war ein regnerischer kalter Tag, und doch wurden die Stühle unter freiem Himmel aufgestellt. Kaum angefangen beginnt es zu Regnen. Oh je, aber das ist hier kein Problem, es geht weiter, wie wenn nichts wäre, einfach dicht zusammen gepfercht unter den Dächern. Zuerst erscheinen sie mit der Honduras-Fahne dann die Landes-Hymne wird gesungen. Dann wird jeder Schüler einzeln mit einer Begleitperson aufgerufen, um das Zertifikat in Empfang zu nehmen plus eine Foto vom Fotografen. Ich durfte die Begleitperson von Andres sein. Zum Abschluss spricht Andres ein Dankeschön aus an die Lehrer, die Eltern etc. Ganz am Schluss sagt er noch vielen Dank der Abuela und seinem Bruder die auch hier sind. "Los quiero…